Intimität 12: Nacktheit und Abdeckungen
Filmproduktionen setzen verschiedene Techniken ein, um deine Privatsphäre zu schützen und gleichzeitig den gewünschten visuellen Effekt zu erzielen.
Was nicht im Bild zu sehen ist, wird abgedeckt.
Das bedeutet: Zeigt eine Szene dich nur von der Hüfte aufwärts, trägst du darunter vielleicht Shorts. Und bei Nahaufnahmen bist du vollständig bekleidet.
Für explizitere Aufnahmen gibt es spezielle Abdeckungen:
- Hautfarbene Unterwäsche oder Patches
- Selbstklebende Abdeckungen für intime Körperstellen
- Sogenannte „Cock Socks" für männliche Darsteller oder mitunter Prothesen
- Hautfarbene Body-Strümpfe, die wie nackte Haut aussehen
Hinweis: Bei vollständiger Nacktheit tragen weibliche Darstellerinnen manchmal einen leicht haftenden Patch, der einer sehr dünnen Binde ähnelt. Beachte dabei, dass weniger Körperbehaarung besser ist, da das Entfernen schmerzhaft sein kann, wenn der Kleber zu stark haftet.
Manche Schauspieler bevorzugen minimale Abdeckung, andere wollen maximale. Beides ist völlig in Ordnung. Arbeite mit dem Kostüm- und dem Kamerateam zusammen, um herauszufinden, womit du dich wohl fühlst und was der Szene dient.
Film lebt von Illusionen. Auf der Leinwand wirkst du vielleicht völlig nackt, während du in der Realität gut abgedeckt bist. Das Publikum wird den Unterschied nicht bemerken, wenn es professionell umgesetzt wird.
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