Deine E-Mail-Adresse

Nicht jede E-Mail-Adresse ist für Schauspieler geeignet. Hier erfährst du, warum du gut überlegen solltest, welche Adresse du verwendest, wenn du Casting Directors und andere Branchenprofis kontaktierst.

Adressen, die du vermeiden solltest #

Witzige E-Mail-Adressen mögen im Freundeskreis gut ankommen – aber glaub uns, sie machen keinen guten Eindruck, wenn du dich für eine Rolle bewirbst.

Wenn deine Adresse irgendwie so klingt, solltest du dir eine neue zulegen:

Und verzichte immer auf Zahlen – sie sind zu fehleranfällig und wirken unprofessionell:

Achte außerdem darauf, dass deine Adresse leicht zu buchstabieren ist. Auch wenn das bedeutet, nicht deinen vollständigen Namen zu verwenden – das kann sonst zu Problemen führen. Stell dir vor, du müsstest diese Adressen jemandem am Telefon bei schlechter Verbindung diktieren:

Wie hast du die letzte Adresse gelesen? In der Mitte steht ein kleines „l" gefolgt von einem großen „I" – die sehen fast identisch aus, sind aber völlig verschieden!

So einfach wie möglich #

Wenn möglich, verwende deinen Namen – so bleibst du im Gedächtnis:

Du kannst auch gerne einen Punkt einfügen, besonders um Doppelbuchstaben aufzulösen.

Übrigens: Wusstest du, dass du bei Gmail Punkte beliebig einfügen oder weglassen kannst und die E-Mail trotzdem ankommt? Das bedeutet, dass alle folgenden Adressen an dasselbe Postfach zugestellt werden:

Wenn deine Gmail-Adresse sehr lang ist, überlege, sie mit Punkten aufzuteilen, damit sie leichter zu lesen und zu schreiben ist.

Kostenlose E-Mail-Anbieter – die guten und die schlechten #

Nicht alle kostenlosen E-Mail-Anbieter sind gleich gut.

Der beste ist wohl Gmail, der von Anfang an zuverlässig funktioniert. Deine E-Mails werden zugestellt, und die Spamfilter sorgen dafür, dass unerwünschte Nachrichten aussortiert werden, ohne dass wichtige E-Mails verloren gehen.

Empfehlenswert ist auch der europäische Anbieter ProtonMail, wenn du eine kleinere, weniger konzerngebundene Alternative zu Google bevorzugst – allerdings kann es dort vorkommen, dass manche E-Mails im Spam landen.

Was die übrigen Anbieter angeht – da ist die Qualität sehr unterschiedlich, von brauchbar bis richtig schlecht.

Einige werden regelmäßig von Spammern genutzt. mail.ru etwa gilt in vielen Kreisen als verdächtig, und obwohl das nicht ganz fair ist, haben manche Organisationen dauerhaft Sperren für E-Mails von dort eingerichtet.

Umgekehrt haben einige Anbieter übermäßig aggressive Spamfilter, die viele legitime E-Mails blockieren. Überprüfe unbedingt, ob dein Spamfilter keine wichtigen Nachrichten aussperrt. Wir haben erlebt, dass echte, seriöse E-Mails verloren gegangen sind, weil der Schauspieler einen schlecht konfigurierten kostenlosen Anbieter verwendet hat.

Und wenn ich meine E-Mail-Adresse ändere? #

Wenn du deine E-Mail-Adresse änderst, gehe so vor:

  1. Aktualisiere die Adresse in deinem Profil & Lebenslauf und überall sonst, wo du online präsent bist.
  2. Behalte die alte Adresse so lange wie möglich – am besten für immer!
  3. Richte nach Möglichkeit eine automatische Weiterleitung von der alten auf die neue Adresse ein (das ist meist schnell erledigt).
  4. Falls eine Weiterleitung nicht möglich ist, ruf die alte Adresse alle paar Tage ab, um keine wichtigen Nachrichten zu verpassen.

Manche Anbieter ermöglichen es auch, alle alten E-Mails in das neue Konto zu übertragen. Gmail ist dabei besonders unkompliziert.

Zum Schluss… #

Egal, welchen Anbieter du nutzt: ÜBERPRÜFE DEINEN SPAM-ORDNER MINDESTENS EINMAL PRO WOCHE.

Das können wir nicht oft genug betonen. Wir wissen von mindestens zwei Schauspielern, die Engagements verloren haben, weil eine E-Mail des Casting Directors in ihrem Spam-Ordner gelandet war und sie nicht mehr erreicht werden konnten.

Leg dir eine wiederkehrende Erinnerung im Kalender an: Jeden Montagmorgen den Spam-Ordner prüfen!

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