Was macht ein schlechtes Headshot aus?

Der erste Eindruck zählt.

Wenn ein Casting Director (oder CD) deine Bewerbung öffnet, ist das Allererste, was er sich ansieht, deine Headshots.

Und genau da werden oft 90 % der Schauspieler aus dem Casting aussortiert.

Nach ausführlichem Feedback von Casting Directors und anderen Branchenprofis haben wir diesen kompakten Leitfaden zusammengestellt – mit allem, wie deine Headshots niemals, unter keinen Umständen, aussehen sollten.

Wir können gar nicht genug betonen, wie wichtig das ist.

Wenn deine Headshots nicht funktionieren, bekommst du keine Auditions – lies das also sorgfältig durch, und wenn deine Headshots auf irgendeinen dieser Punkte zutreffen, dann denk ernsthaft darüber nach, sie zu erneuern!

Schlechte Headshots sehen dir überhaupt nicht ähnlich #

Wenn du deinem Headshot nicht ähnlichsiehst, wird der CD sehr verärgert sein und dich nie wieder anrufen. Das ist etwas, das sie absolut nicht ausstehen können.

Praktische Tipps:

  1. Trag beim Shooting kein übertriebenes Make-up auf
  2. Wenn du deine Frisur, Haarfarbe oder dein Erscheinungsbild stark veränderst, lass neue Headshots machen
  3. Retuschiere die Headshots nicht, um Makel oder Falten zu entfernen
  4. Wenn die Bilder mehr als ein paar Jahre alt sind – lass neue machen, denn du hast dich in der Zeit verändert!
  5. Bleib authentisch!

Der einzige Grund, warum ein CD dich zu einem Vorsprechen einlädt – vor allem, wenn er dich nicht kennt –, ist, dass er jemanden sehen will, der so aussieht wie auf deinem Foto. Siehst du dem Foto nicht ähnlich, verschwendest du seine Zeit, und er fühlt sich getäuscht – das ist schlicht und ergreifend irreführend.

Sexy Headshots sind schlechte Headshots #

Schick niemals, unter keinen Umständen, ein Headshot wie diese, wenn du als Schauspieler ernst genommen werden möchtest.

Als Glamour-Aufnahme oder für deinen Liebsten mag so etwas in Ordnung sein – aber als Headshot gilt: Dekolleté, zu viel nackte Haut, Schmollmund, Badeanzug oder Unterwäsche landen die Bewerbung direkt im Papierkorb des CDs.

Schlechte Headshots sind unprofessionell #

Wenn ein CD eine Bewerbung mit unprofessionellen Headshots öffnet, wird er dich gar nicht erst in Betracht ziehen – denn das Wichtigste, was ein Schauspieler mitbringen muss, ist Professionalität. Ohne sie kommt man in der Branche nicht weiter.

Praktische Tipps:

  1. Verwende keine Urlaubsschnappschüsse oder ähnliches
  2. Sorge für professionelle Beleuchtung und eine gute Kamera – kein Smartphone, das wirkt nicht professionell
  3. Lass die Aufnahmen in einem Studio oder an einem geeigneten Ort machen – du magst dein Strandfoto mit Freunden cool finden, aber ein Casting Agent sieht sofort, dass es ein Urlaubsbild ist, hält dich für einen Amateur und löscht deine Bewerbung samt deiner Chancen auf die Rolle.

Beim Casting haben wir schon Fotos bekommen, auf denen ein selbsternannter Schauspieler mit ein paar Freunden in einem Café sitzt. Das Foto war nicht nur unprofessionell – der Schauspieler hat uns nicht mal gesagt, wer von ihnen er ist!

Also kurz gesagt: Lass dein Headshot von einem professionellen Fotografen machen. Es kostet etwas, aber es ist immer eine gute Investition – denn billige Headshots sind rausgeworfenes Geld.

Schlechte Headshots sind unehrlich #

Wir reden hier nicht von Retusche oder Make-up, sondern von deinem „Stil", deiner „Ausstrahlung" oder deinem „Typ".

Wenn deine Fotos „hart", „sexy" oder „verängstigt" ausstrahlen, du aber völlig anders auftauchst und das überhaupt nicht du bist – dann stimmen deine Headshots einfach nicht.

Auch hier gilt: Der CD wird verärgert sein, und du bekommst von ihm kein weiteres Vorsprechen.

Denk daran: Du verkaufst deinen Typ, also musst du diesen auch vermitteln – sonst fühlt sich der CD getäuscht.

Schlechte Headshots versuchen, clever zu sein #

Mach es so wie alle anderen und so, wie der CD es erwartet. Versuche auf keinen Fall, durch „Andersartigkeit", „Provokation" oder „Schrulligkeit" aus der Masse herauszustechen.

Das bedeutet: klassische Headshots mit vollem Gesicht, ausdrucksstarken Augen und einem ablenkungsfreien Hintergrund.

Kurz gesagt: Schick professionell aufgenommene Headshots.

Denn ein „seltsamer" Gesichtsausdruck, ein „witziges" Außenseiterfoto, ein „cleveres" Setting – all das landet im Papierkorb.

Mit anderen Worten: Schau dir an, was ein gutes Headshot ausmacht, und halte dich an die Regeln.

Facebook Twitter BlueSky Copy Link Threads LinkedIn WhatsApp Email Telegram

Fragen zu dieser Seite?

Wenn etwas hier unklar oder veraltet ist, sag uns Bescheid über unsere Kontaktseite.

Kontakt