Der Scheckbetrug erklärt

Vor einiger Zeit haben wir ein paar Nachrichten von enCAST-Schauspieler:innen erhalten, die unsere Hilfe gesucht haben. Sie hatten eine unerwartete E-Mail bekommen, bei der sie zu Recht vermutet haben, dass es sich um einen klaren Betrug handelt.

Wenn du darauf hereinfällst, läuft es in etwa so ab:

Der Schauspieler wacht auf und schaut seine E-Mails durch. Eine sticht heraus, und je weiter er liest, desto aufgeregter wird er!

Betrüger: Hallo, wir haben dein Foto online gesehen und würden dich gerne für unsere Werbekampagne engagieren. Wir bezahlen dich sehr gut für die Aufnahmen!
Schauspieler: Fantastisch!
Betrüger: Wunderbar – wir schicken dir einen Scheck über 15.000 € – davon behältst du 10.000 € für dich, und die restlichen 5.000 € überweist du bitte an das Fotostudio für deren Kosten, also für die Aufnahmen, das Styling und so weiter.

Wer darauf hereinfällt, erhält einen Scheck über 15.000 € und zahlt ihn bei der Bank ein. Wenige Stunden später überweist er 5.000 € an das Fotostudio für Fotos und Styling. Und dann bezahlt er vielleicht die überfällige Miete, lässt sein Auto reparieren, bucht einen Kurs, kauft neue Kleidung …

Der Schauspieler ist überglücklich.

Dann passiert aber etwas Seltsames. Das Shooting wird aus technischen Gründen kurzfristig abgesagt. Der Schauspieler macht sich keine Sorgen – er hat schließlich 10.000 € verdient!

…die Zeit vergeht…

Ein paar Monate später meldet sich die Bank.

Bank: Guten Tag, der Scheck über 15.000 €, den Sie eingezahlt haben, wurde nicht eingelöst. Er war gefälscht. Wir haben daher 15.000 € von Ihrem Konto abgebucht – Ihr Konto ist jetzt überzogen und Sie haben Schulden.

Was ist passiert? Der Schauspieler hat 5.000 € an einen Betrüger überwiesen – für Fotos, die nie gemacht wurden. Der Betrüger ist 5.000 € reicher, der Schauspieler 5.000 € ärmer – und zusätzlich hat er 10.000 € ausgegeben, die er nie wirklich hatte. Er schuldet der Bank jetzt 15.000 €!

Hüte dich vor diesem Betrug. Er ist in vielen Bereichen verbreitet – auch in der Filmbranche.

So schützt du dich vor diesem Betrug #

Akzeptiere niemals Zahlungen per Scheck. Bestehe immer auf Überweisung.

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